Ich packe meinen Rucksack / Camper und nehme mit …

Vor Antritt einer Langzeitreise steht man vor der schwierigen Frage der Packliste: „Ja und was nehme ich jetzt alles mit?!“. Schließlich möchte man einerseits nicht unnötigen Ballast mit sich herumfahren beziehungsweise herumtragen, andererseits möchte man dann aber auch nicht ständig improvisieren müssen oder sich alles teuer nachkaufen. Und selbst wenn man vor Antritt ordentlich aussortiert hat, ist es doch meist noch zu viel um alles in einen Rucksack oder ein Fahrzeug zu packen. Also packt man je nach Vorlaufzeit gefühlt das Fahrzeug / den Rucksack vierzig mal ein und aus und am Ende hat man doch manches vergessen und viel unnötiges dabei.

Nach 10 Monaten auf Reisen, stellen wir fest, manche Dinge hätten wir gern dabei gehabt, manche waren absolut überflüssig und vieles hat sich definitiv bewährt. Aber auch, dass die Packliste ganz klar von der Reiseart und vom Reisenden selbst abhängt. So unterscheidet sich unsere Packliste für Lowbudget-Individualreisen in manchen Punkten von der des Vanlifes. Und hätte nur einer von uns den Rucksack oder den Bus gepackt, sähe der Inhalt auch anders aus. Da wir eben individuell andere Dinge priorisieren. Am Ende ist sowohl Rucksack als auch Businhalt quasi ein Kompromiss. 

Ihr fragt uns häufig nach unserer Packliste. Nach den Esentials einer Langzeitreise. Unter Berücksichtigung der voran beschriebenen Punkte möchten wir im Nachgang einerseits unsere Packliste für Rucksackreisen als auch für das Vanlife mit euch teilen. In unserer Instagramstory hatten wir Euch zudem nach euren Musthaves gefragt. Auch diese lassen wir mit einfließen um ein möglichst breites und ausführliches Bild darstellen zu können. Überlegt also am Ende für euch, ist mir dieser Artikel / dieses Objekt wirklich wichtig, oder kann ich persönlich getrost darauf verzichten. Denn am Ende ist beim Reisegepäck eins klar – weniger ist definitiv mehr! Für Wochenendtrips und Kurzeitreisen ist diese Packliste viel zu umfangreich, wir würden sagen diese Listen sind passend für Reisen von vier Wochen bis open end Langzeitreisen.


Packliste für Lowbudget – Individualreisende

–> zu der Camper / Overlander-Packliste geht es direkt hier

Schuhe

  • 1 Paar Dusch-Flipflops / Adiletten (Flip Flops die nass werden können und nicht jahrelang trocknen! Essentiell für eklige Hostelduschen)
  • 1 Paar feste Schuhe (mit den man gut auch eine Wanderung ohne schlimme Blasen laufen kann – wir haben gute Zubringerschuhe)
  • optional 1 Paar weitere der Region / dortigen Witterung angemessene Alltagsschuhe (wir tragen unsere Birkenstocks quasi seit 10 Monaten durch, sie zerfallen allerdings auch grade zusehends von Tag zu Tag mehr).

Bekleidung 

  • 1 Paar Wollsocken / warme Socken (für den Flug, Bus- und Zugfahrten und kalte Tage in höheren Regionen)
  • 7 Paar Unterhosen (solche die auch in den Trockner können – also keine feine sexy Spitze) 
  • 1 Paar weitere Socken (in warmen Regionen für kältere Regionen ebenfalls 7 Paar Socken + 1 Strumpfhose schwarz warm für unsere weiblichen Leserinnen)
  • 2 BHs 
  • 1 Sport-BH
  • 2 Bikinis oder Badehosen
  • 5 Paar T-Shirts + 1 Hemd / 1 Bluse (solltet ihr in Regionen reisen, wo im Besonderen als Frau kurze Kleidung nicht angemessen ist, besorgt euch unter Berücksichtigung gegebenenfalls geltender Kleidervorschrifen (bspw. auch für Tempelbesuche!) lieber leichte weite Blusen (Leine und Naturfasern sind besonders angenehm bei heißen Temperaturen!))
  • 1 Longshirt + 1 Pullover warm (das Longshirt kann in warmen Regionen gegen ein zusätzliches T-Shirt getauscht werden, ein Pulli lohnt sicher immer).
  • 1 lange Hose / Jeans 
  • 1-2 Shorts (in kälteren Regionen können die Shorts durch eine weitere Jeans ersetzt werden / in Regionen in welcher kurze Kleidung unangebracht ist, lieber eine knöchellange / lange Sommerhose mehr einpacken und die Shorts direkt weglassen)  
  • 1 Culottes / längere leichte Sommerhose für Frauen (in Regionen in welchen kurze Bekleidung nicht angemessen ist eher zwei)
  • 1 Leggings / 1 Jogginghose (für Sport aber auch v.a. für Langstreckenflüge! Niemals auf einen Langstreckenflug in Jeans)
  • Regenjacke (super bei Regen / Schnee aber auch in der Regel winddicht!) 
  • 1 Kopfbedeckung (je nach Reiseregion gegen Sonne / Kälte)

Nützliches fürs tägliche Leben

  • 1 Moskitonetz* (optional je nach Zielland – hat uns in Zentralamerika, Europa und Asien schon vor Mückenplagen gerettet) 
  • 1 Hüttenschlafsack* aus Baumwolle (genial für semisaubere Hostelbetten – aus Baumwolle kann bei 60°C gewaschen werden und in den Trockner, zudem wesentlich angenehmer in heißen Regionen als Seide auch wenn das Packmaß etwas größer und er schwerer ist. Auf allen uns bekannten Berghütten sowieso Pflicht).
  • 1 Sarong, Hammamtuch oder anderweitiges leichtes Strandhandtuch. Ideal als Badetuch, als Picknickdecke, zum Abhängen von hellen Fenstern oder als Decke auf Busfahrten mit extrem aufgedrehter AC (wie beispielsweise fast überall in Asien).
  • 1 Microfaserhandtuch* (trocknet schnell und besticht durch leichtes Gewicht und kleines Packmaß)
  • Taschenmesser* (Flugbestimmungen / Bestimmungen des Reiselands zwingend beachten) 
  • Nähzeug (ein kleines Reiseset wie es früher oft als Werbegeschenk verbreitet war, so können wir kleinere Schäden an unserer Kleidung direkt selbst beheben oder mal eben ein Mückenvorhang für ein spontan gekauftes Fahrzeug nähen)
  • Feuerzeug 
  • 1 Mehrwegtrinkflasche (aus Trinkflasche aus Edelstahl* oder langlebigem Kunststoff)
  • Packsäcke oder selbstgenähte Beutel aus Stoffresten (für Unterhosen / Kleinkram / Badezimmerartikel, …)
  • Schwimmbrille bzw. eigenes Schnorchel-Equipment (war Flo wichtig und ein eigener Schnorchel ist durchaus appetitlicher als ein Leihschnorchel)
  • Gute Ohrstöpsel 
  • 2 Jutebeutel / Einkaufsbeutel aus Stoff (für Schmutzwäsche / Einkäufe auf dem Markt etc.)
  • Gaffa* und/oder Superkleber*
  • Reiseapotheke für Flugreisen / Individualreisen (unsere Reiseapotheken haben wir euch in einem extra Beitrag festgehalten)

Elektronik & Licht

  • 1 Stirnlampe* (am besten ladbar per USB und ansonsten ohne fancy Sonderbatterien, AA + AAA haben wir fast überall auf der Welt problemlos bekommen)
  • Netzwerkadapterstecker* für das entsprechende Reiseland (informiert euch vorab – es gibt Universalstecker die sehr viele Länder abdecken, dann muss man sich nicht jedes Mal vor Ort einen kaufen!) 
  • Mehrfach-USB Ladestecker* (so können beide Handys, GoPro, Kopfhörer, Powerbank über einen Adapterstecker geladen werden)
  • Kopfhörer in guter Qualität*
  • 1 Powerbank* (Achtung – Airlinebestimmungen zur Größe und Transportort beachten!)
  • Kamera (wer mit der Kamera fotografiert) + mindestens 2 Wechselakkus und Ladegerät (easy auch per USB)

Papierkram & Geld

  • 2 Kreditkarten unterschiedlicher Institute, welche in den Zielländern funktionieren. Eine für den regulären Geldfluss und eine getrennt aufbewahrte für Notfälle (Karte gesperrt im Ausland / Diebstahl / im Automaten eingezogen / …) 
  • Kopien der Reisepässe in Papier (alles anderen wichtigen Dokumente wie Führerschein (international + national), Dokument der Langzeitauslandsreisekrankenversicherung, Impfpässe, … online auf einer Cloud abgelegt)
  • Impfpässe + ggf. zweite Reisepässe + internationale Führerscheine (achtet darauf, dass es der richtige ist – es gibt zwei Varianten in Deutschland) + nationale Führerscheine (Zweitdokumente immer getrennt vom Erstdokument aufbewahren. Wer mit Zweitpässen reist, vorab informieren ob Zweitpässe im entsprechenden Reiseland illegal sind) 
  • Notfallgroschen in neuen unverknickten US$

Badezimmer

Hier möchten wir abkürzen – nehmt nur das mit was ihr für die erste Zeit braucht und Spezialprodukte auf die ihr Wert legt. Es ist unter Umständen einzig schwer ökologisch und nachhaltig wertvolle Produkte zu bekommen, ansonsten gibts überall auf der Welt fast alles. Außer Sonnencreme, Aftersun und Tampons. 

Zudem haben wir beide einen Sicherheitsrasierer / Rasierhobel*. Die dazugehörigen Rasierklingen haben wir bis dato überall auf der Welt bekommen, auch wenn man sich manchmal etwas durchfragen muss. Vermeidet aber definitiv viel Plastikmüll. 

Auch wiederverwendbare Abschminkpads* sind aus Jennis Beautybeutel nicht mehr wegzudenken. 5 Stück reichen locker für der normalen Gebrauch & man muss unterwegs nicht auf Wattepads zurückgreifen. Auch verwenden wir unterwegs vor allem feste Körperseifen, die sind weniger auslaufgefährdet & man spart Plastik, der in vielen Ländern weiter äußerst fraglich entsorgt wird. Aufbewahren tun wir die Seife in einer Korkbox, die Seife trocknet hier wesentlich schneller und nichts rostet.


Essentiales für Langstreckenflüge

  • Bequeme Kleidung (never ever Langstreckenflüge in Jeans und Bluse antreten, wählt das Outfit mit dem ihr auch 10h auf der Couch liegen könntet ohne das etwas zwickt)
  • Warme Socken (auch auf Flügen ins Warme ist´s im Flugzeug selbst oft sehr frisch)
  • Auf den meisten Langstreckenflügen gibt es zwar Decken, wir haben aber meistens unsere Sarongs im Handgepäck. Können zusammengerollt auch als Kopfkissen umfunktioniert werden. 
  • Augentropfen, Feuchtigkeitscreme, Lippenbalsam (die Luft in Flugzeugen ist extrem trocken) 
  • Kopf- und Halsschmerztabletten 
  • Eigene Wasserflasche (Vor der Sicherheitskontrolle immer austrinken. Entweder könnt ihr euch, insofern das Leitungswasser trinkbar ist, die Flasche nach der Sicherheitskontrolle wieder mit Leitungswasser füllen oder es gibt an vielen Flughäfen Trinkbrunnen. So seid ihr nicht auf das spärliche Wasserangebot im Flieger angewiesen oder müsst euch kein völlig überteuertes Wasser kaufen. 
  • Eigene Kopfhörer* und Flugzeugadapter. Die von der Airline ausgegebenen Kopfhörer sind meistens richtig schlecht. Um das Entertainment auch mit angenehmen Klang genießen zu können, empfehlen sich eigene gute und gutsitzende Kopfhörer. Oft ist eine Kopplung beispielsweise per Bluetooth nicht möglich. Besorgt euch also für eure Kopfhörer ein entsprechendes Verbindungskabel, am besten auch noch einen Flugzeugstecker. Diese werden in vielen älteren Maschinen noch gebraucht. Kopfhörer mit Noise-Cancelling-Funktion sind auch genial wenn man ein kleinen quengeligen Fluggast in der Nähe hat, der Sitznachbar schnarcht oder jemand seine Telenovela in voller Lautstärke auf dem Smartphone ansieht. 
  • Ohrstöpsel (Gründe siehe oben!) 
  • Zahnbürste und Zahnpasta, Deo sowie ein kleines Stück Seife (super um sich auf langen Overlays frisch machen zu können!) 
  • Schlafbrille für Menschen die mit Licht und Film neben an nicht schlafen können

Rucksack und Tagesrucksack

Auch wenn wir das Gefühl haben, immer weniger Menschen reisen mit Rucksack ist das nach wie vor unsere Lieblingsvariante, natürlich nur insofern wir nicht grade mit dem Bus unterwegs sind. Ein Rucksack kann man problemlos tragen und hat kein Ärger auf schlechten, matschigen und sandigen Straßen mit dem Nachziehen des Rollkoffers und / oder abgerissenen Rollen. Wir haben auch eine Reisetasche mit Rucksackträgern – diese empfiehlt sich aber nur wenn es gedacht ist, diese nur ganz kurz zu tragen – das Tragesystem ist wirklich nicht optimal. 

Aber Rucksack ist nicht gleich Rucksack. Wer einen Reiserucksack kaufen möchte, sollte sich unseres Erachtens im Vornherein klar machen wie viel er denn mitnehmen möchte. Umso weniger Gewicht und somit kleinerer Rucksack umso angenehmer. Handgepäcksreisende kommen also mit einem 40l Rucksack aus, wer als Paar nur einen Aufgabe-Rucksack möchte braucht aus unserer Erfahrung 60l +. Pro Person würden wir aber anraten nicht mehr als 60l+ 10l zu wählen, da es sonst einfach verleitet zu viel mitzunehmen und am Ende auch alles immer tragen zu müssen. Viele Inlandsflüge lassen sich zudem Aufgabegepäck gut bezahlen. Für den Fall dass das Gepäck eingecheckt wird sollte der Rucksack aus unserer Sicht zum Schutz immer in eine Transporthülle* verstaut, in so einer Hülle lässt sich der Rucksack auch vor gierigen Blicken während der Busfahrt leichter verbergen. Wir haben diesesmal probiert nur mit einem Rucksack zu reisen, dass nächste Mal würden wir aber wieder auf je einen Handgepäcksrucksack zurückgreifen um unser Gepäck noch besser aufteilen zu können. Das ist für uns das bewährte System.

Wer sich also das erste Mal einen Rucksack kaufen möchte, dem empfehlen wir am besten physisch in ein Fachgeschäft zu gehen und dort mal mehrere Rucksäcke aufzuziehen. Oft gibt es auch „Probegepäck“, damit man den Rucksack auch vollbepackt testen kann. 

Auch beim Daypack ist weniger mehr. Wir reisen zu zweit meist mit einem 20l Daypack, hier sind unsere Wertsachen drin und der wird mit Adleraugen bewacht. In Nachtzügen /-bussen – und ehrlicherweise auch am Strand – dient er als Kopfkissen. 


Packliste für Overlander / Vanreisende / Vanlifer / Camper

Schuhe

  • 1 Paar Dusch-Flipflops / Adiletten (Flip Flops die nass werden können und nicht jahrelang trocknen! Super für Außenduschen / Duschen auf Campingplätzen die eher so semisauber sind – gehört für uns einfach auf jede Packliste) 
  • 1 Paar feste Schuhe (mit den man gut auch eine Wanderung ohne schlimme Blasen laufen kann – wir haben gute Zubringerschuhe und im Bus auch unsere massiven Bergstiefel)
  • optional 1 – 2 Paar weitere der Region / dortigen Witterung angemessene Alltagsschuhe (wir tragen unsere Birkenstocks quasi seit 10 Monaten durch, sie zerfallen allerdings auch grade zusehends von Tag zu Tag mehr. Haben im Bus aber auch ein Paar Alltagssneaker dabei).

Bekleidung 

  • 1 Paar Wollsocken / warme Socken (für kalte Abende im Camper oder in höheren Lagen)
  • 14 Paar Unterhosen (solche die auch in den Trockner können – also keine feine sexy Spitze) 
  • 5 Paar weitere Socken (in warmen Regionen für kältere Regionen 10 Paar Socken + 1 Strumpfhose schwarz warm für unsere weiblichen Leserinnen)
  • 2 BHs 
  • 1 Sport-BH
  • 2 Bikinis oder Badehosen
  • 7 Paar T-Shirts + 1 Hemd / 1 Bluse (solltet ihr in Regionen reisen, wo im Besonderen als Frau kurze Kleidung nicht angemessen ist, besorgt euch unter Berücksichtigung gegebenenfalls geltender Kleidervorschriften (bspw. auch für Tempelbesuche!) lieber leichte weite Blusen (Leine und Naturfasern sind besonders angenehm bei heißen Temperaturen!)) 
  • 2 Longshirt + 2 Pullover warm (je nach Jahreszeit und Reiseregion! Ein Longshirt kann in warmen Regionen gegen ein zusätzliches T-Shirt getauscht werden, mindestens ein Pulli lohnt sicher immer).
  • 1 – 2 lange Hosen / Jeans 
  • 1-2 Shorts (in kälteren Regionen können die Shorts durch eine weitere Jeans ersetzt werden / in Regionen in welcher kurze Kleidung unangebracht ist, lieber eine lange Sommerhose mehr einpacken und die Shorts direkt weglassen) 
  • 1 Culottes / längere leichte Sommerhose für Frauen (in Regionen in welchen kurze Bekleidung nicht angemessen ist eher zwei)
  • 1 Leggings / 1 Jogginghose (für Sport oder eben für jeden Tag)
  • Hochwertige Regenjacke (super bei Regen / Schnee aber auch in der Regel winddicht!) 
  • 1 warme Jacke (je nach Reisezeit und Reiseregion, auch ans Hochland denken) 
  • optional 1 Kleid / Rock (sieht schnell schick aus, wenn man mal in eine Stadt kommt und sich schick fühlen möchte) 
  • Kopfbedeckung je nach Region / Witterung

Nützliches & Schönes für das tägliche Leben

  • Moskitonetz* (optional je nach Zielland – hat uns in Zentralamerika, Europa und Asien schon vor Mückenplagen gerettet) 
  • 1 Sarong, Hammamtuch oder anderweitiges leichtes Strandhandtuch. Ideal als Badetuch, als Picknickdecke, zum Abhängen von hellen Fenstern oder als Decke am Strand
  • Taschenmesser ganz nach den eigenen Vorlieben egal ob ein praktisches Multitool*, den Klassiker Opinel-Messer* oder sonstiges was auf Wanderungen die Brotzeit schneidet, Grillstäbe zubereitet oder zum Pilze sammeln genutzt werden kann
  • Nähzeug (es lohnt sich definitiv ein kleines Nähzeug dabei zu haben um Löcher zu flicken und Knöpfe wieder anzunähen)
  • Mehrere Feuerzeuge (wenn man so schusselig ist wie wir und die liebend gern liegen lässt, auch mehr)
  • Mehrwegtrinkflasche (Trinkflasche aus Edelstahl* oder langlebigem Kunststoff) 
  • 1 Pack gute Ohrstöpsel (sollte man in Städten Hostels buchen oder der eigene Gatte schnarcht) 
  • Windlicht oder anderweitige Kerze (für schönes Ambiente) 
  • Lichterkette (ebenfalls fürs Ambiente, gerne ohne eigenen Akku sondern mit USB*
  • Kleine stabile Blumenvase (sowieso fürs Ambiente und für die selbst gepfückten Blumensträuße) 
  • Räucherstäbchen / Anti-Mücken-Räucher-Spiralen / Citronellakerzen (alles was hilft sich die Biester ein bisschen vom Hals zu halten) 
  • 2 Jutebeutel / Einkaufstaschen aus Stoff und Obstnetze 
  • Wäscheklammern und Leine* oder einfach ein dünnes Seil 
  • Handfeger 
  • Leichte Hängematte* 
  • Wärmflasche
  • Axt* und Feuerschale* / am besten mit Grillplatte oder raucharmer Grill (vor allem fürs Baltikum und Skandinavien!)
  • Yogamatte* 
  • Tisch & Stühle für draußen (wer sich der Verwendung dieser beim Freistehen nicht sicher ist, liest unserer Artikel dazu) 
  • Tischdecke (okay auch fürs Ambiente)
  • Wechselbettwäsche
  • Warme Wolldecke* (für kalte Nächte und kuschlige Stunden am Lagerfeuer)
  • Optional USB oder 12V Pumpdusche* (wenn keine eigene Pumpe / Dusche fest verbaut ist)
  • Universal Falteimer* zum Wasser tragen, Wäsche waschen, Bier am Strand kalt stellen und viele mehr
  • Zuverlässiger Wasserfilter* und gegebenenfalls Wasseraufbereitungstabletten*
  • Reiseapotheke Vanlife

Elektronik & Licht

  • 1 Stirnlampe* (am besten ladbar per USB und ansonsten ohne fancy Sonderbatterien, AA + AAA haben wir fast überall auf der Welt problemlos bekommen)
  • unter Umständen Netzwerkadapterstecker* für die entsprechende Reiseroute (informiert euch vorab – es gibt Universalstecker die sehr viele Länder abdecken, dann muss man sich nicht jedes Mal vor Ort einen kaufen!) 
  • Kopfhörer in guter Qualität*
  • Zuverlässige 1 Powerbank* am besten inklusive eigenem kleinen Solarmodul* (sollte das fest verbaute Solarmodul nicht genug Leistung abgeben, ihr Probleme mit der Batterie haben oder ihr einfach in der Natur oder einer Stadt unterwegs sein und die Handyakkus sind schwach) 
  • Ladekabel für Notebook, Tablet, Kamera, Rasierer, … auf 12V / USB (achtet drauf ob die Leistung des USB- / 12V-Steckers zum Laden des Gerätes reicht)
  • 1 Kamera (wer mit der Kamera fotografiert) + mindestens 2 Wechselakkus und USB Ladegerät (solltet ihr 230V Strom im Camper verbaut haben, könnt ihr getrost die USB / 12V Tipps ignorieren)
  • Mobiler Router* für nationale Daten-SIM Karten (am besten mit Extender-Möglichkeit für öffentliche gratis WLANs)

Papierkram & Geld

  • 2 Kreditkarten unterschiedlicher Institute, welche in den Zielländern funktionieren. Eine für den regulären Geldfluss und eine getrennt aufgewahrte für Notfälle (Karte gesperrt im Ausland / Diebstahl / im Automaten eingezogen / …) 
  • Kopien der Reisepässe in Papierform (alle anderen wichtigen Dokumente wie Führerschein (international + national), Dokument der Langzeitauslandsreisekrankenversicherung, Impfpässe, … zusätzlich zum Original online auf einer Cloud abgelegt)
  • Impfpässe + ggf. 2te Reisepässe. Wer mit Zweitpässen reist, vorab informieren ob Zweitpässe im entsprechenden Reiseland illegal sind.
  • gegebenenfalls internationale Führerscheine (achtet darauf, dass es der richtige ist – es gibt zwei Varianten in Deutschland) + nationale Führerscheine 
  • gegebenenfalls internationaler Fahrzeugschein
  • gegebenenfalls Carnet de Passage 


Küche 

  • 1 Tupperdosen/ Metalldose*
  • 1 möglichst neutrales Spülmittel* + Spülschwamm (kann man auch selbst aus Naturfasern selbst häkeln)
  • Bienenwachstücher (auch hier gibt es tolle DIY-Anleitungen im Netz, auch vegan möglich)
  • Guter Kocher * (informiert euch vorab welche Brennstoffe ihr in welcher Größe / Ventile etc. ihr auf eurer Route bekommt). Als Fallback haben wir diesen Allesbrenner* dabei. Der ist allerdings nicht gerade geräuscharm.
  • Ein mittelgroßen und ein kleinen Topf sowie eine Pfanne
  • Wasserkessel* (so eine ähnliche Kanne haben wir bei uns auf dem Dachboden gefunden und mit einem einfachen Griff aus Makramee etwas verschönert)
  • Schöpflöffel und Kochgeschirr 
  • Scharfes Messer 
  • Geschirr, Gläser und Besteck
  • Sparschäler
  • Omnia inkl. Silikonform für unser leckeres Bananenbrot oder Ofengemüse mit Feta
  • Manuelles Rührgerät* oder Schneebesen 
  • USB Blender* ideal für Smoothies oder leckere Bowls zum Frühstück.
  • Kaffeemühle* 
  • French Press ohne Glas* oder Bialetti*
  • Schere 
  • Haushaltsgummis 
  • Dosenöffner (wenn nicht im Taschenmesser integriert)
  • Korkenzieher (wenn nicht im Taschenmesser integriert)
  • Thermoskanne* 
  • Kleine Digitalwaage* 
  • Milchaufschäumer für den Sonntagskaffe. Jenni liebt diese Upgrade.
  • Kompressorkühlbox* (Bedenke umso weniger Volumen, umso mehr Stauraum für andere wichtige Dinge. Platz ist in den meisten Campern bekanntlich Mangelware)


Bad 

  • Möglichst neutrales und biologisch abbaubares Waschmittel (für Maschinen & Handwäsche geeignet) und feste Fleckenseife (ebenfalls möglichst neutral)
  • Möglichst neutrales und biologisch abbaubares Duschgel / feste Körperseife / Haarseife / Shampoo / Zahnpasta* / Deo* etc. 
  • je 2 Microfaserhandtücher per Person / wer viel Platz im Camper hat der kann gern auch normale Handtücher nehmen. Sicher mehr Komfort – aber beachtet, dass diese auch wesentlich langsamer trocknen. Grade wenn ihr nicht in warmen Regionen unterwegs seid.
  • 2 Waschlappen (für Katzenwäsche und kalte Wintertage an denen man gern auf die kalte Dusche draußen verzichtet)
  • Rasierhobel* inkl. Ersatzklingen*
  • Rasierer für Bart & Kopf mit USB Lademöglichkeit
  • Kokosöl für Haut- und Haare (vor allem bei viel Sonne & Salzwasser)
  • Rasierpinsel, Spiegel und Bartöl*
  • Wiederverwenbare Abschminkpads* 

Werkzeug und allgemeines Reparaturmaterial

Passend zu unserem Oldtimer haben wir unsere Musthaves in einer praktischen Old School – Werkzeugkiste* aus Metall hinter dem Beifahrersitz verstaut.


Bergungswerkzeug

Ganz besonders bei den nächsten Punkten der Packliste gilt: Macht euch vor der Abfahrt mit eurem Material vertraut. Das gibt euch Sicherheit bei der ersten Anwendung im konkreten Einsatzfall. Grundlegende Fragen sind hier: Wo ist meine Starterbatterie? Wo ist der Sicherungskasten? Wie komme ich an die Abschleppöse des Fahrzeuges? Wie werden die Schneeketten montiert? Wie wenden ich den Wagenheber an? Und wie bekomme ich Sandbleche unter das Fahrzeug?


Sinnvolle und passende Ersatzteile für euer Fahrzeug

Grade bei diesem Abschnitt gilt, überlegt ob das aufgrund eigener Fähigkeiten, Ersatzteilverfügbarkeit auf der Reiseroute, Mechanikernetz und eventuell günstigerer Werkstattstunden und kreativer Lösungen überhaupt nötig / sinnvoll ist.

  • Kraftstofffilter + Kraftstoffvorfilter
  • diverse passende Kraftstoffleitungen 
  • Ölfilter
  • Keilriemen
  • Ersatzschrauben und Muttern
  • Relais und KFZ-Sicherungen
  • Ersatzbirnen für Fahrzeugscheinwerfer
  • Motoröl (vorab informieren welches benötigt wird)
  • Bremsflüssigkeit (sollte natürlich frisch sein und den Spezifikationen entsprechen)
  • ggf. Fettpresse* inkl. Fett wenn bei deinem Fahrzeug etwas abgeschmiert werden muss


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