Wir leben im digitalen Zeitalter. Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. 

Die folgenden Reise Apps sind nach 15 Monaten als Vollzeit-Reisende von unserem Display nicht mehr weg zu denken. 


Google Maps

Als Routenplaner sicher jedem bekannt, wir nutzen Google Maps weltweit um uns zu navigieren. Und laden bei Möglichkeit über WLAN oder die unbegrenzte Datenverbindung Karten offline herunter. Schont das meist doch begrenzte Datenvolumen.

Wir nutzen GoogleMaps aber auch um Cafés, Tankstellen, Friseure, Second-Handshops und vor allem unseren Stellplätze zu finden. Denn die schönsten Orte möchten entdeckt werden. Dafür nutzen wir die Satellitenfunktion und zoomen in Wälder, an Seen und Flüssen näher rein um Parkbuchten, Wanderparkplätze und Wendehammer weit ab der Zivilisation zu finden. 


Apple Maßband App

Auch wenn es der Name anders vermuten lassen würde, aber das Maßband ist für uns hier zweitrangig. In der App ist auch eine Wasserwagenfunktion enthalten. Ja die hängt sich alle naslang auf, aber wenn sie läuft zeigt sie uns relativ zuverlässig ob wir eben stehen oder ob wir nochmal umparken müssen. Für uns ist alles in der Abweichung +/-1% in Ordnung. Darüber hinaus wird es vor allem zum Schlafen wirklich unangenehm. 


Google Translate 

Manchmal sind es schon witzige Übersetzungsvorschläge die uns die Translate App vorgibt. Aber sie hat eine kostenlose Kamera- und Dialogfunktion. Sprich man kann Schilder in der Landessprache einfach ohne langes Abtippen übersetzen. Selbst eine Konversation mit dem Ziegenhirten in Griechenland wird so möglich.


TravelSpend

Ja in dieser Welt funktioniert leider wenig ohne Geld. Um unsere Einnahmen aber vor allem unsere Ausgaben im Überblick zu behalten, nutzen wir die TravelSpend App. Hier tragen wir seit Reisebeginn all unsere Ausgaben ein und sehen auf einen Blick wie viel wir im aktuellen Monat schon ausgegeben haben. 


Bertha und DKV

Einer unserer höchsten Ausgabepunkte ist der Kraftstoff. Um das Reisebudget wenigstens ein bisschen zu schonen, werfen wir dafür einen Blick auf den Kostenvergleich der Tankstellen im Umkreis. In Deutschland funktioniert hierbei für uns die Bertha App am Besten, europaweit greifen wir auf die DKV App zurück.


Spritmonitor

Die Ausgaben für Kraftstoff, notwendige Reparaturen und Ersatzteile erfassen wir zudem in der App Spritmonitor. Hier kann man darüber hinaus Wartungsintervalle festlegen um künftig keinen Ölwechsel mehr zu verpassen.


Sicher Reisen 

Hättet ihr uns vor zwei Jahren gesagt innereuropäische Grenzen zu überqueren kann tricky sein, hätten wir euch nicht geglaubt. Doch leider gehört das mittlerweile zum traurigen Reisealltag. Aktuelle Einreisebestimmungen prüfen wir dabei auf den Seiten des auswärtigen Amtes oder in der App „Sicher Reisen“ vom auswärtigen Amt. Manchmal sind die Angaben allerdings etwas veraltet. Daher prüfen wir bei Unsicherheit die Angaben auf den entsprechenden Seiten der das Einreiseland betreffenden Landesbehörde nach.


Google Chrome

Ja die Google Angebote machen es uns Reisenden leichter. Der Browser Google Chrome bietet für viele Internetseiten eine kostenfreie Übersetzungsfunktion. So können wir beispielsweise eine griechische Speisekarte als auch die mexikanischen Covid-Seiten verstehen und einen Friseurtermin über das polnische Buchungssystem ausmachen. 


Park4Night / iOverlander

Grundsätzlich sind wir keine Freunde von Stellplatz-Apps. Werden Plätze nämlich hoch frequentiert, nimmt statistisch gesehen auch der Anteil der dort parkenden „schwarzen Campingschafe“ zu. Und wo eine Überfrequentierung stattfindet und/oder Menschen sich daneben benehmen, wachsen schneller Verbotsschilder aus dem Boden als Pilze nach einem satten Regenguss. Und das wollen wir nicht. ABER wenn man den fünften Google Maps Stellplatz angefahren hat und nichts brauchbares dabei war, es mittlerweile dunkel und man selbst müde ist, kann ein P4N Parkplatz richtig toll sein.

iOverlander haben wir vor allem in Zentralamerika gern genutzt. Im Gegensatz zu Mitteleuropa boomt hier die Campingszene noch eher weniger und man findet so eine preiswerte Campsite, mit welcher schon andere Reisende gute Erfahrungen gemacht haben. Außerhalb Europas ist iOverlander das gängige P4N. Hier sind auf P4N kaum noch Stellplätze eingetragen. 

Beide Apps nutzen wir um Wasserzapfstellen, Wäschereien oder sichere Tagesparkplätze beim Stadtbummel zu finden. iOverlander bietet zudem noch die Kategorie „Werkstatt“. Wer mit einem alten Fahrzeug reist, wird früher oder später von dieser Kategorie Gebrauch machen.


drinkingwater.directory 

Keine App gut, aber eine sehr zu empfehlende Webseite. Grade im Balkan und Griechenland ideal um die nächstgelegene Quelle oder öffentlichen Brunnen zu finden. 


Maps me

Die vermutlich gängigste Offline-Karten-App. Bequem Karte im WLAN oder über unbegrenztes Datennetz herunter laden, funktioniert weltweit und ist in remoten Gegenden manchmal zuverlässiger als Google Maps. 


Sprachen lernen mit den Nemo Apps

Es ist einfach viel schöner, jemanden in seiner Landessprache ansprechen oder sich bedanken zu können als stets im plumpen englisch. Vielleicht hast du dich selbst auch schon mal gefreut mit einem „Guten Tag“ im gebrochenen deutsch begrüßt zu werden. 

Der Grundwortschatz ist bei den Nemo Apps kostenfrei. Da wir nicht übertrieben sprachbegabt sind, reicht uns dies meistens. Wir finden super, dass die Apps von „echten“ Muttersprachlern eingesprochen werden und nicht nur einem Bot der mehr oder minder korrekt die Aussprache wiedergibt.


AFerry und das ADAC Fährenportal 

Möchten wir eine Fähre buchen, vergleichen wir natürlich erst einmal Preise. Denn teils lässt sich hier enorm sparen. Als ADAC Mitglied gucken wir dabei zuerst auf deren Seiten und dann bei der App AFerry. 


Google Flight oder Skyscanner 

Es soll ja schon passiert sein, dass wir im griechischen winterlichen Lockdown den Rappel bekommen haben und nach Costa Rica geflogen sind. Um Flugpreise zu vergleichen, nutzen wir vor allem die voran genannten Webseiten. Skyscanner hat zwar auch eine App, wir finden die Desktop-Variante aber übersichtlicher. Hier lassen sich die unterschiedlichen Preise für den gesamten Monat im Diagramm oder im Kalenderformat abbilden. Übrigens scheinbar steigen die Preise, wenn du von der MAC-/ IP-Adresse öfters auf die gleiche Flugverbindung zugreifst. Cookies zwischendrin löschen könnte auch hilfreich sein.


Online Banking + TAN App

Wer länger reist, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf sein Onlinebanking zugreifen müssen. Achtet darauf das eurer TAN Verfahren reisefreundlich ist. Auch bei gegebenenfalls wechselnden Handynummern, wenn ihr vorhabt auf nationale SIM Karten der Reiseländer zurück zu greifen.


Speed Check

Wer als digitaler Nomade unterwegs ist, für den ist schnelles Internet essentiell. Daher checken wir, wenn wir noch arbeiten müssen oder am nächsten Morgen Termine haben, meist erst einmal die Upload-/Downloadrate.


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