Eine Reise durch Georgien mit dem Camper

Durch Georgien mit dem Camper. In diesem zweiten Teil unseres Georgien Reiseberichts erzählen wir euch ein wenig mehr vom Land im Kaukasus, Tagen an heißen Quellen, unserer Wiedersehen mit der boomenden Metropole Tiflis und über Heimatgefühle in der Bergregion Swanetien. Weiter nehmen wir euch mit nach Armenien, unserem kleinen Abstecher mit dem Camper ins Nachbarland.

Anschnallen – unsere Reise durch mit Georgien und Armenien mit dem DIY Camper – könnte ein bisschen holprig werden. 


Goodbye Großstadt 

Adieu Tiflis, wir kommen wieder. Aber jetzt sehnen wir uns danach ein bisschen mehr von Georgien mit dem Camper zu entdecken. Unsere Reise mit dem Wohnmobil durch Georgien geht weiter. Noch unsicher wohin wir wirklich wollen, gibt uns schlussendlich die Wettervorhersage die Richtung vor. Die vergangen Tage in Tiflis waren mit Temperaturen im einstelligen Bereich wirklich kalt und sehr nass. Es geht also erstmal in Richtung Westen. Denn hier soll es trocken und die Temperaturen milder sein. 


Heiße Quellen in Georgien 

Von Jennis Tätowierin in Tiflis wurden uns weitere heiße Quellen empfohlen. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Da wir zu dem Zeitpunkt noch hoffen, dass Sarah und Finn bald nach kommen können ein fantastisches Ziel um ein paar Tage zu verweilen. 

Also Road Trip Playlist gestartet und los gehts. Die Strecken in Georgien ziehen sich und so brauchen wir für 240 km gute 5,5 Stunden. Aber die heiße Quelle entschädigt für die lange Fahrt mit dem Camper durch das georgische Hinterland. Das Wasser fließt hier über einen -wirklich- extrem heißen Wasserfall in den türkisblauen aus dem hohen Kaukasus stammenden Gebirgsfluss. In das kieselartige Flussbett kann man sich kleine Badewannen graben um das Wasser aus dem kalten Fluss mit dem heißen Quellwasser zur idealen Badetemperatur zu mischen. 

Jenni kann die kleinen Pools aufgrund der frischen Tätowierungen leider nur bedingt genießen. Macht aber nichts, Flo genießt einfach für zwei. 

In der Nähe der Quellen finden wir einen fantastischen Overnightspot für die nächsten Tage. An diesem Platz verbringen wir auch Flos Geburtstag. Wir essen Geburtstagskuchen direkt am vorbei fließenden Fluss und genießen noch einmal spätsommerlich warme Temperaturen.  Mit jeder Minute kommen wir ein wenig mehr auf dieser Camper Reise durch Georgien an. Das Land scheint es gut mit Wildcampern zu meinen.


Der hohe Kaukasus 

Als wir auf dem Weg von Finnland nach Georgien erzählen wohin wir grade fahren, hören wir immer wieder „da seid ihr aber spät dran, in Georgien wird es kalt“. Als wir ankommen, erzählen uns andere Reisende, dass die Bergpässe bereits teils nicht mehr passierbar sind und wenn nur für Allradfahrzeuge. 

Aber Georgien mit dem Camper ohne den hohen Kaukasus gesehen zu haben, geht das überhaupt? Wäre das doch Höhepunkt einer jeden Reise durch Georgien. Wir finden das geht nicht. Also gehts los in den hohen Kaukasus. Mit unserem Oldtimer-Wohnmobil und Heckantrieb. 


Mestia und Swanetien

Geographie und Historie 

Swanetien ist eine Region im Norden Georgiens im hohen Kaukasus. Die Region besticht vor allem durch die atemberaubende alpine Landschaft. Die Szenerie erinnert uns immer wieder ans heimische Allgäu. Nur das die Gipfel hier die 5000hm-Marke knacken. Der höchste Berg Georgiens liegt mit dem 5193 m hohen Schchara in Swanetien.  Dagegen wirkt die 2.962 m hohe Zugspitze doch fast wie ein Hügel des Voralpenlandes.

Schon als sich unser Mercedes Oldtimer auf dem langgezogenen Pass Richtung Mestia hoch kämpft fallen uns immer wieder alte und sehr massive Steintürme auf. Diese Wehrtürme sind eine Besonderheit der Region. Die ältesten dieser Wach- und Wohntürme sind wohl auf das achte oder neunte Jahrhundert datiert. Swanetiens Historie ist gekennzeichnet durch Widerstand, Naturkatastrophen und diverse Blutfeden. Massive Wehrtürme waren also durchaus angebracht und sinnvoll. 

Die Swanen gelten als Bewahrer der traditionellen georgischen Kultur. Swanetien wurde daher von der UNESCO als besondere Kulturlandschaft ausgezeichnet. Uschguli, ein kleiner Ort in Swanetien, sogar zum Weltkulturerbe erklärt. 

Unser Cabin in the Woods

Wir mieten uns in der Nähe von Mestia, der bedeutendsten Stadt Swanetiens eine Cabin in the Woods, ein kleines Dreieckshaus. Mit einer solchen Unterkunft liebäugeln wir schon seit unserem USA Abstecher im Frühjahr 2021. Im Gegensatz zu den Staaten sind hier in Georgien diese Hütten durchaus erschwinglich. Wir gönnen uns also ein klein bisschen Luxus auf unserer Camper-Reise durch Georgien.

Die Hütte ist eher funktionell und spartanisch eingerichtet. Wir vermissen schon bald die durchdachte Struktur und vor die Gemütlichkeit unseres kleinen rollenden Zuhauses. Das Prinzip dieser Dreieckshäuschen finden wir weiter richtig spannend und könnten uns gut vorstellen, selbst mal eine solche zu errichten. Genug Konstruktions- und Einrichtungsideen haben wir auf jeden Fall für 20 dieser Hütten. 

Mestia, Swanetien

Wir sind hier zur absoluten Nebensaison. Irgendwann zwischen der Wandersaison im Sommer und der Skisaison im Winter. Die Lifte sind größtenteils abgebaut oder außer Betrieb genommen. Die zahlreichen Hotels, Restaurants und Skiverleihe lassen vermuten, dass Mestia im Winter eher St. Moritz in den Schweizer Alpen gleicht. 

Mestia selbst hat sogar einen kleinen Flughafen. Man muss also nicht umkomfortabel 9 Stunden ab Tiflis mit dem PKW oder Camper anreisen. Wir lassen uns sagen, dass es eine der schönsten Flugstrecken sein soll, die eher einem Panorama-Rundflug gleicht. Als wir dort sind kostet ein Ticket ab Tiflis übrigens lediglich 30 US$. Covidbedingt ist der Flugplan allerdings auch stark reduziert. 

Das Preisverhältnis in Georgien ist für zentraleuropäische Reisende durchaus als erschwinglich zu betrachten. So gönnen wir uns mehrfach traditionelle Restaurantbesuche. Unser Favorit der georgischen Küche bleiben ganz klar mit Walnussmasse gefüllte Auberginen. Wenn ihr in Georgien seid, müsst ihr diese leckeren Badridschani  unbedingt probieren. 

Wandern in Swanetien

Saisonbedingt sind viele Wanderrouten aufgrund der Höhenlage und der damit einhergehenden winterlichen Witterung bereits nicht mehr begehbar. Wir entscheiden uns für eine kleine Runde zum Chalati Gletscher. Für uns eine richtig schöne entspannte Tour mit atemberaubenden Aussichten auf schneebedeckte Gipfel und natürlich den Gletscher selbst. Hier in der Region kommt aber sicher jeder Wanderbegeisterte auf seine Kosten. Für jedes Niveau finden sich hier zahlreiche Touren. 

Leider bleibt das unsere einzige Wanderung denn das Wetter schwenkt bereits am Folgetag um. Bereits am nächsten Tag schneit es dicke Flocken. Und so eröffnen wir Ende Oktober bereits die Glühweinsaison. Wir kochen leckere und wärmende Suppen und kuscheln uns in unsere Decken ein. Ein bisschen Winter- und Weihnachtsfeeling auf unserer Reise mit dem Camper durch Georgien.

Wir genießen die Tage Ruhe und Einkehr in den Bergen. Ein bisschen fühlt es sich fast nach Heimat an. Wir blicken in tief verschneite Gipfel wenn wir morgens die Fenster vom Eis befreien. Der Boden leicht überzuckert, das letzte Herbstlaub dick mit dem ersten Frost des Jahres überzogen. 

Ushguli – mit dem Camper in Georgien

Ushguli ist eine der bekanntesten Dorfgemeinschaften in Oberswanetien und besteht aus vier Ortsteilen am oberen Ende der Enguri-Schlucht. Die Ortsteile liegen auf einer Höhe von circa 2100-2200hm. Teils sind Gebäude und Gebäudegruppen als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet. 

Die letzten circa 20 km der Strecke Mestia – Usghuli sind wirklich schlecht. Die Strecke besteht zumeist aus einer teils sehr schmalen Gravel Road. Nach dem Regen und Schnee der letzten Tage gleicht sie einer Schlammpiste mit teils wirklich tiefen vollgelaufenen Schlaglöchern. Bei einer der Flussdurchfahrten bangen wir kurz um unsere unterflur montierte Diesel-Standheizung, geht das Wasser hier doch knapp bis zur Unterkante der Fahrertür unseres alten Mercedes 307d. 

Der Dicke meistert die Strecke dennoch mit Heckantrieb wunderbar. Und auch die Standheizung funktioniert noch. Ob wir unseren DIY Camper ordentlich durch geschüttelt haben – klar. Ob es besonders materialschonend war – eher nein. Aber das Gerücht nach Ushguli kann man nur mit einem 4WD fahren müssen wir hiermit dementieren. 

Nach Regen und Schnee würden wir unserem Van zu liebe nicht noch einmal hoch fahren. Bei trockenen Straßenverhältnissen, ausreichender Bodenfreiheit und ein bisschen Fahrkönnen sehen wir allerdings keinen Grund die Strecke nicht mit einem 2WD beziehungsweise Heckantrieb Kastenwagen zu fahren. Mit dem Camper nach Ushguli im Norden Georgiens – für uns ein Highlight. 

Winter in den Bergen

Doch die Tage,  vor allem aber auch die Nächte werden zunehmend kälter. Wir haben nachts bereits Temperaturen um die -11 Grad. Zum Zeitpunkt unseres Road Trip durch Georgien mit dem Camper haben wir noch unser altes, schwaches Strom-Setup verbaut. Nachdem wir immer wieder die Standheizung mangels Batteriestrom ausschalten müssen, entscheiden wir uns wieder Richtung zentraler Tiefebene und Wärme zu fahren. Frieren ist ein absoluter Energiefresser und mag es kurzzeitig nach Abenteuer klingen im Vollzeit-Vanlife ist es irgendwann einfach nur anstrengend. 


Heiße Quellen – die Dritte

Und wo könnte man sich besser aufwärmen als an heißen Quellen? Weil es so schön war, steuern wir direkt beide unserer liebgewinnen Outdoor-Badewannen hintereinander an. Solltet ihr eine Rundreise durch Georgien planen, bindet die heißen Quellen auf jeden Fall in diese Routenplanung mit ein. Ihr werdet es uns danken. An den Sulfur-Quellen südlich von Kutaisi kann man auch hervorragend mit dem Camper stehen. Ideal um morgens aus dem Wohnmobil direkt in die heiße Badewanne zu plumpsen. 

Doch so langsam zieht es uns weiter. Dem Ruf des Abenteuers folgend, machen wir uns auf in Richtung Armenien. Dafür müssen wir einmal quer durchs Land. 


Metropole Tiflis, Georgien

Selbstverständlich fahren wir noch einmal in Tiflis vorbei. Gehen natürlich thailändisch essen. Denn gutes asiatisches Essen vermissen wir auf unser Reise immer wieder. Aus unserer Münchner Zeit waren wir einfach verwöhnt, für jedes unserer südostasiatischen Lieblingsländer mindestens ein Spezialitäten-Restaurant um die Ecke zu haben. 

Weiter tauschen wir in den modernen westlichen Shopping Malls Teile unserer abgetragenen Garderobe aus. Und erweitern weiter um ein paar warme Teile. Selbstverständlich nutzen wir auch noch einmal den SB Waschsalon mit den günstigen, schnellen und sauberen Maschinen. Dinge die man auf einer Reise erst richtig zu schätzen lernt. 


Ein Abstecher nach Armenien mit dem Wohnmobil

Wenn man schon mal in Georgien ist, bietet es sich natürlich an auch direkt noch das Nachbarland Armenien zu erkunden. Armenien ist ein Gebirgsland, die mittlere Höhe liegt bei 1800hm. Dementsprechend kalt ist es bereits. Das Thermometer schafft es tagsüber kaum noch über die 0 Grad Marke. Wir sind froh um unseren warmen Zusatzteile, die wir uns in den Konsumtempeln in Tiflis gegönnt haben. 

Sewansee, Armenien

Wir sitzen am Sewansee vor unserem Camper, als uns zwei Armenier einladen den von ihnen frisch gefangen Fisch zu teilen. Unser Van haben wir mitten in einer nach lost place anmutenden Badeanlage aus der Sowjet Zeit geparkt. Umso verwunderter waren wir als die beiden mit ihrem Lada angedüst kamen und eine der Grillplätze reaktivierten. Wie wir später von den beiden erfahren sollten, ist die Badeanstalt im Sommer brechend voll und sehr beliebt. 

Wir verbringen einen Nachmittag gemeinsam mit den beiden Männer. Essen Fisch und trinken reichlich Vodka. Sobald die erste Flasche leer ist, wird auch direkt mit dem Lada Nachschub geholt. Die beiden hatten vor Jahrzehnten in der Schule deutsch, wir sprechen kein armenisch und der Google Translater funktioniert auf armenisch / deutsch eher bescheiden. Wir verständigen uns also mit Händen und Füßen und trinken auf die deutsch-armenische Freundschaft. Ein Nachmittag der uns noch lange wundervoll in Erinnerung bleiben soll. 

3GS-Camping

Jeder der bereits Armenien mit dem Camper bereist hat, empfiehlt uns den 3GS Campingplatz. Auf kurze Nachfrage bei Sandra hat der auch noch Mitte November geöffnet. Wir fühlen uns direkt pudelwohl. Der von Niederländern Marty und Sandra geführte Campingplatz ist ein wahrer Ruhepool. Zumindest grade ganz am Ende der Saison. Bei klarem Wetter sehen wir sogar aus dem Wohnmobil die Spitze des Arrarat. Dem Wahrzeichen Armeniens. Das Vulkanmassiv befindet sich heute übrigens auf türkischem Staatsgebiet. 

Auf dem Campingplatz gibt es sogar eine Waschmaschine, warme Duschen und einen Gemeinschaftsraum mit Schwedenofen und vollausgestatteter Küche. Jedem Langzeitreisenden und Overlander schlägt da das Herz bei der Aufzählung gleich ein bisschen schneller. So auch uns.

Wir sind am Ende viel länger hier als geplant. Wir verbringen unsere Abende mit anderen Overlandern und Langzeitreisenden in der Küche, testen uns durch Weine, tauschen Erfahrungen aus und nutzen endlich mal wieder einen richtig echten Backofen. Dürfen sogar Sandras Lada Niva ausgiebig Probe fahren. Unsere Reise mit dem Wohnmobil durch Georgien und Armenien ist eben spontan und unvorhergesehen – was sie irgendwie noch schöner macht. 

Yerevan, Armenien

Vom 3GS aus erkunden wir das nahebelegende Yerevan. Im ländlich geprägten Armenien dominieren Lada die Straße. Doch umso näher wir an Yerevan herankommen umso weniger Lada, dafür neue westliche und hochpreisige Fabrikate entdecken wir. Es kommt uns ein wenig vor als ob wir die Vorspulen-Taste auf der Zeitleiste Armeniens gedrückt haben. Vom Lada Niva zum Porsche Cayenne. 

Und wieder einmal überrascht uns eine Metropole. Yerevan könnte auch eine Großstadt in Europa sein. Moderne Geschäfte und hippe Cafés säumen die schicken Boulevards der Innenstadt. Wir genießen eine Smoothie Bowl und zuckerfreie Granolabars, trinken Cappuccino mit Latte Art und gehen im großen Supermarkt shoppen. 

Goodbye Armenien

Wir überlegen wie wir weiter reisen möchten. Da wir über die Weihnachtsfeiertage ab Griechenland in die Heimat fliegen wollen, ist eine Weiterreise in den Iran für uns erst einmal raus. Mitte November werden die Temperaturen zudem zunehmend kälter. Und unsere damalige AGM Batterie von Tag zu Tag schwächer. Wir merken, mit diesem Strom-Setup müssen wir raus aus der Kälte. Und so entschließen wir uns über Georgien wieder zurück in die Südtürkei zu fahren. Um dort die verbleibenden Wochen im gemäßigten Klima zu verbringen. 


Welcome Back – Georgien 

Da sind wir also wieder in Georgien. Nach unserem üblichen Tiflis-Abstecher inklusive leckeren Falafel & Thai Food fahren wir recht zügig Richtung Schwarzmeerküste. Selbstverständlich mit Abstecher an den Schwefel-Quellen südlich von Kutaisi. Liegt ja ohnehin fast auf der Strecke. 

Georgiens Küste am Schwarzen Meer erscheint uns im Vergleich zum restlichen Land nicht sonderlich für das Wildcamping geeignet. Nicht da hier Camping-Verboten-Schilder sind. Die Küste ist einfach unglaublich dicht bebaut. Und wer wie wir lieber in völliger Einsamkeit steht, wird länger nach einem Stellplatz zum Freistehen suchen müssen. Auf unserer Tour mit dem Camper durch Georgien haben wir hier am längsten nach einem Platz für die Nacht gesucht. Einerseits da viele Plätze so zugemüllt waren, dass wir niemals ausreichend Mülltüten für ein Clean Up dabei gehabt hätten. Und wir haben meist viele Tüten dabei. Andererseits da wir ungern direkt neben Häusern und Hotels parken. 

Schlussendlich haben wir uns am Magnetic Beach wiedergefunden. Ein weiteres Highlight einer Camping-Reise durch Georgien. Feiner schwarzer Sandstrand der tatsächlich magnetisch ist. Ein Standspaziergang am ebenfalls recht sauberen Strand macht hier richtig Spaß. Am besten direkt einen Magneten mit einpacken. In der Saison allerdings wohl auch recht belebt und man steht in Sichtweite von Häusern & Hotels. 


Tipps für die Camper-Reise nach Georgien & Armenien

Georgien mit dem Camper

Georgien hat unser Herz im Sturm erobert. Dabei hat es besonders gut im Hohen Kaukasus zwischen Mestia und Ushguli, der Hauptstadt Tiflis mit ihrem internationalen Flair als auch an den heißen Quellen gefallen.

In Georgien wird jeder Reisende auf seine Kosten kommen. Sollte dir der Sinn nach Strandurlaub stehen wirst du sicher auch ein nettes Hotel am Schwarzen Meer finden. Bergler und Freunde des Alpinismus dürfen sich auf die Gipfel Swanetiens freuen. Und wer einfach nur ein entspanntes Glas leckeren georgischen Wein in einer hippen Bar trinken möchte – ab nach Tiflis. Grade auch unter dem Aspekt, dass Wildcamping legal ist, ist Georgien ein fantastisches Land für Reisen mit dem eigenen Fahrzeug und Wohnmobil.

Armenien mit dem Kastenwagen

Für viele ist Armenien nur das Nachbarland oder eine Station auf dem Weg in den Iran. Auch wir waren verhältnismäßig nur kurz hier. Armenien ist ein Land zwischen Tradition und Moderne. Ein Land in dem die Sowjet-Vergangenheit noch sehr spürbar ist. Ein Land weit abseits des Massentourismus. Aufgrund des Bergkarabach-Konfliktes würden wir nicht alle Regionen bedenkenlos bereisen, dennoch ein Land das uns auf jeden Fall reizt noch einmal mit mehr Zeit zu entdecken.

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